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Wahre Helden heutiger Kriege
deutschlost and foundauswuechse des establishments Freitag schreibt:
Der US-Sanitätsgefreite Agustín Aguayo hat, wie wir bereits berichteten, am 21. Dezember 2007 den Stuttgarter Friedenspreis erhalten, "weil er" - schrieb Jürgen Rose vor einer Woche im Freitag - "es vorzog, auf sein Gewissen zu hören". Aguayo verweigerte als Sanitäter im Irak den Dienst mit der Waffe und wurde dafür von der US-Militärjustiz zu einer Haftstrafe verurteilt. Wir dokumentieren in leicht gekürzter Form die Laudatio, die der Friedensaktivist und Journalist Andreas Zumach zur Preisvergabe hielt.
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Selbiges passiert auch in Deutschland
Wie Agustín Aguayo wurde auch die Bundeswehrsanitäterin zum völkerrechtswidrigen Dienst an der Waffe befohlen. Konkret ging es um die militärische Absicherung von Camp Warehouse, der in Kabul gelegenen ISAF-Garnison. Am 16. April 2005 erhielt Hauptfeldwebel Ernst-Zettl Order, Personenkontrollen an afghanischen Frauen vorzunehmen, die im Camp beschäftigt waren. Hierzu sollte sie ihre Rot-Kreuz-Armbinde ablegen, woraufhin Ernst-Zettl beim Sicherungszugführer, einem Oberleutnant, vorstellig wurde, um zu melden, dass sie im Sinne des humanitären Völkerrechts Nichtkombattant sei und daher für derartige Aufgaben nicht eingesetzt werden dürfe.
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