The Bolivian Way of Travelling
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Gut. Jetzt sind wir also in der wunderschoenen Stadt(?) San José de Chiquitos. Seit 3 Tagen. Das einzige was man hier machen kann, so scheint es, ist im Hotel rumzulungern und es nur zum Essen oder um die Infrastruktursituation zu checken zu verlassen. Auszerdem regnets dauernd. Was auch der Grund ist, warum man in Verlegenheit kommt, die Infrastruktursituation zu checken und warum wir immer noch hier sind...
Alle Straszen von hier weg sind ueberschwemmt. Kein Passieren moeglich. Die Eisenbahngeleise wurden unterspuelt sodass auch dieser Weg nicht gangbar ist. Aber mal von vorne:
Von Bonito aus fuhren wir also wieder nach Corumbá und von dort aus ueber die Grenze nach Quijarro, wieder im schoenen Bolivien. Dort verbrachten wir einen Tag in der groeszten Hitze und damit uns zu wundern, was man hier machen kann um nicht vor Langeweile zu sterben.
Von Quijarro also mit dem Bus nach San José de Chiquitos sollte die Reise gehen, wo wir um Mitternacht angekommen weiter nach San Ignacio de Velasco fahren wollten. Doch es kam ganz anders...
Der Bus kam mal mit so circa 15 Stunden Verspaetung in San Jose an, was wohl dem schlechten Straszenzustand zuzuschreiben ist. Dann gabs in San José keinen Bus, der uns mitnehmen haette koennen, so beschlossen wir in dem von uns weiterzufahren. Nachdem der Busfahrer uns dann nochmal zahlen liesz obwohl wir den vollen Fahrpreis nach Santa Cruz (das eigentliche Ziel des Busses) bereits gezahlt hatten, fuhren wir bis aus der Stadt, wo uns dann mitgeteilt wurde, dass die Strasze nach Santa Cruz gesperrt sei.
Okay, zurueck nach San Jose, erstmal Hotel suchen, duschen (nach 2 Naechten und einem Tag im Bus durchaus ein Grundbeduerfnis eines jeden Menschen. Das heiszt, danach fuehlt man sich erst wieder als Mensch) und kurz durchatmen. Naja, der Rest ist schnell erzaehlt: Von nun an war unsere Hauptbeschaeftigung immer wieder zu fragen, wann der Bus faehrt, wann die Strasze wieder gut ist, und immer wieder hoeren: "Morgen vielleicht, wenn es aufhoert zu regnen." Nun, mittlerweile haben wir von unseren Bus aufgrund mangelnden Vertrauens Abstand genommen und warten in San Jose darauf, das irgendein Busunternehmen uns nach San Ignacio bringt.
Was geschehen wird, wenn es aufhoert zu regnen.
Und es hoert nicht auf.
UPDATE: Heute kamen wir endlich an in San Ignacio, nach einer abendteuerlichen Busfahrt ueber ueberschwemmte Straszen und eingestuerzte Bruecken (fotos folgen). Ahh, zu Hause, jetzt gleich mal einen von Doña Blancas leckeren Burgern verspeisen!