Mémoires involontaires
deutschaus dem leben...philosophischesliebeerinnerung
Manchmal brauchen wir nur ein Wort zu lesen und schon macht sich ein bestimmtes Gefühl in uns breit, eine leichte Melancholie, eine Traurigkeit, ein wenig Nostalgie, Wörter wie Kaleidoskop reichen um unfreiwillig zurückzudenken, an die Zeit der Kindheit, da man, fasziniert von den unerschöpflichen Formen und Farben, stundenlang daran hätte drehen können und hindurchsehen, wäre nicht die kindliche Aufmerksamkeitsspanne, ganz egal wobei, enger begrenzt; zurückzudenken, an etwas später, da man diese Zeit noch einmal aufleben liess, diesmal aber nur oberflächlich fasziniert, mehr belustigt, wieder nur kurz, dann noch etwas später vielleicht das wissenschaftliche Interesse, wie geht es, dass da unendlich viele verschiedene Formen entstehen, und entstehen da tatsächlich unendlich viele verschiedene Formen; oder noch später, das Wiederentdecken des Kaleidoskops als künstlerisches Instrument, fasziniert von den gestalterischen Möglichkeiten und der Arbeit des Zufalls wenn man es vor die...
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